Montag, 20. Februar 2017

Schlüpfrig & obszön. [46]

Krümel vom Tellerrand.
Neue Woche, neues Glück und neues für die Augen. Diesmal wieder was mit Kugelschreiber auf pappigen Papier. Der Rest ist etwas Photoshopperei und fertig die Laube…äh, das Bildwerk. Und da, wo das herkommt, gibt's noch mehr. Versprochen!

Polypoden.
(D.P.)

Montag, 13. Februar 2017

Ausflüge in die Dreidimensionalität. [39]

Eine Medaille, zwei Seiten. (Vol. 2)
Oder: Eine Schnapsidee und zwei Gläser voller Fantasieerguss. Klingt im Vergleich zur letzten Woche immernoch merkwürdig bis eklig, sieht aber passend aufbereitet noch fetziger aus. Heut also gibt’s nun der fertigen Ausführung zweiter Teil zum Thema „Eine Formidee, zwei Ausführungen“…


Black…grey Masses!
Weiterführende Wegbeschreibung.
Zurück im StarTrek®-Kosmos: Schon wieder. Immer noch. Letzte Woche jedenfalls gab es die erste Ausführung einer Formgestaltungsidee und heute die globig-klotzige Variante zur Vervollständigung. Persönlich schwanke ich, welche die bessere ist – die rundgelutschte oder diese. 


Kastenbrot.
Das Konzept.
Einfach sollte es auch bei der zweiten Variante sein. Nicht riesig groß, aber auch nicht putzelig klein. Zwar ist das heute präsentierte Vehikel etwas größer als die erste Variante, wirkt aber dennoch nicht künstlich aufgeblasen oder gigantoman. Das Grundkonzept ist – wie schon erwähnt – das selbe. Doch statt einer „Untertassensektion“ gibt’s als Basisform eine Art winkeligen Kasten mit Schrägen und Sicken und gerundeten Kanten. Die ganz harten Kanten hebe ich mir für ein anderes Projekt auf – dazu aber zu gegebener Zeit mehr.
Zwingend war auch hier die Verwendung von Standard-Komponenten wie Warp-Antriebsgondeln, Primär- und Sekundärhülle, Deflektorschüssel etc. Allein die Anordnung, Wertung und die Übergänge ineinander sind mehr oder weniger variabel. Das Ergebnis wirkt auch in der zweiten Bearbeitung wenig elegant, schnittig oder gar fragil, dafür aber noch robuster und klobiger. Für die Gestaltung der sonst weitestegehend planen Oberflächen wählte ich eine farbliche Unterteilung in dunkleren Grautönen als bei Version 1. Das ganze erinnert entfernt an den Tarnanstrich von Seekriegsschiffen aus dem zweiten Weltkrieg und verleiht dieser Kreation zusammen mit der primitiv plump wirkenden Ausformung einzelner Komponenten, wie der sich nach hinten verdickenden Warpantriebsgondeln einen martialischeren Grundeindruck.
Unterm Strich sehe ich die zweite Variante als gewöhnungsbedürftigen bis sogar bösen Zwilling von Variante 1, der in dieser Ausführung zwar kaum den Weg in den StarTrek®-Kosmos fände, aber doch glaubhaft wirkt und sich einreihen könnte in die Schar der Versuche, andere Gestaltungsmöglichkeiten zu finden fernab ausgetrampelter Pfade.


Musclecar in Space!
Mein Hintern ist doch nicht zu dick, oder…?
Echos aus der Anderswelt.
Als potentieller Bestandteil des StarTrek®-Universums benötigt auch diese Kreation natürlich eine Art Hintergrundstory (in Auszügen), die aus einem fiktiven Almanach oder Flottenregister stammen könnte. Klingt albern, ist es wie immer auch…zumindest für den Außenstehenden.

Projekt K49.
Die Einführung der D7-Schlachtkreuzer seitens der Klingonen ab Mitte der 40er Jahre des 23. Jahrhunderts stellte die Planungsstäbe der Sternenflotte vor das Problem, eine adäquate Antwort hinsichtlich Schlagkraft, Standfestigkeit und Anzahl ins Feld dieses schwelenden Konflikts zu führen, solang die moderneren Einheiten der Constitution-Klasse noch nicht vollständig eingeführt waren. Als eine Art Notlösung wurde im Rahmen eines hastigen Mobilmachungsprogramms der Bau der K49-Reihe bewilligt. Basierend auf einem nicht mehr verwirklichten Konzept namens „Ersatz 2161/a1“ aus dem Irdisch-Romulanischen-Krieg schritten die Planungen zügig voran, da man weitestgehend auf existierende und teils veraltete Technologien zurückgreifen konnte, die aufgrund ihrer Robustheit und Erprobung im Einsatz bereits ausgereift waren. Bezeichnend war beispielsweise die Verwendung von zwei in dieser Form anachronistisch wirkenden Nuklear-Reaktoren zur vom Antrieb getrennten Energieversorgung. Da die verbauten Bussard-Kollektoren – trotz massiver Bemühungen – nie die benötigten Deuteriummengen unter Einsatzbedingungen sammeln werden könnten, griff man auf diese altmodische Auslegung zurück. Zwar nahm diese Konfiguration mehr Platz im Schiffsrumpf ein, erhöhte aber, in Kombination mit dem im Vergleich zum Ursprungskonzept vergrößerten Gesamtvolumen, die Überlebenswahrscheinlichkeit bei Systemausfällen durch Redundanz.
Eine weitere Besonderheit stellte die verstärkte Hüllenpanzerung dar, die in dieser Form und ihrer Durchgängigkeit alles in den Schatten stellte und sogar noch massive Treffer absorbieren konnte bei Ausfall der Deflektoren. Zwar wirkte sich das zusätzliche Gewicht nachteilig auf Manövrierbarkeit und Geschwindigkeit aus, bewährte sich jedoch im Einsatz.(…)


#1
Eine weitere Besonderheit der K49er-Serie waren betriebsbedingte Probleme, die die 5 insgesamt tatsächlich gebauten Einheiten berüchtigt und relativ unbeliebt machten bei den Besatzungen: starke Vibrationen bei höheren Geschwindigkeiten, die rustikale Ausstattung der Quartiere und massive Schwierigkeiten die zusammengewürfelten, veralteten Technologieversatzstücke einsatzbereit zu halten etc. (…)

Technische Spezifikationen:
Länge ü.A.: 202,3m
Breite ü.A.: 167,9m
Höhe ü.A.: 38,8m
Besatzungsstärke: 109 – 143
Vmax.: Warpfaktor 5,3
Bewaffnung: 6 Batterien Phaser Typ VI-B, ein Einfach-FK-/Photonentorpedo-Rohrsatz Mk. IV), Minenlegekapazität (…)


#2
#3
(…) Beispielhaft für die Einsatz- und Verwendungsgeschichte der K49er steht der Werdegang der U.S.S. Thunderer (NCC-1552), dem zweiten Schiff der Baureihe. Fertiggestellt und in Dienst gestellt im Januar 2246 erlitt die Thunderer bereits nach 3 Monaten im Einsatz eine massive Antriebshavarie (4 Tote, 15 Verletzte), musste eingeschleppt werden und lag für ein halbes Jahr im Reparaturdock. Wieder in Dienst patrouillierte die Thunderer regelmäßig entlang der klingonischen Grenze und bewährte sich bei kleineren Scharmützeln mit klingonischen Raidern. Hervorzuheben ist dabei das Gefecht vom 30. März 2248: Nach Alarmierung und Leitung durch die stationären Grenzhorchposten wurde die Thunderer im System 902-A an einen veralteten Bird-of-Prey herangeführt, der mit verschleiherter Energiesignatur einen Versuch unternahm in das Föderationsgebiet einzusickern. Nach Ansprache des Gegners mittels Subraumfunk, eröffnete der Bird-of-Prey das Feuer auf hohe Distanz und erzielte leichte Treffer an den Antriebsgondeln der Thunderer. Nach Erwiderung des Feuers seitens Thunderer schwenkte der schwer getroffene Bird-of-Prey auf Kollisionskurs ein und setzte zum Rammstoß an. Da die Distanz zwischen Thunderer und dem Feindschiff bereits zu gering war für ein Ausweichmanöver, feuerte Thunderer massives Sperrfeuer. Da das Feindschiff bereits manövrierunfähig schien, kam es zur Kollision, die den Bird-of-Prey zerstörte und die Thunderer schwer beschädigte. Zwar füllten Verwundete die Krankenstation, doch schwere Verluste waren dank der massiven Panzerung, Struktur und der eingeleiteten Gegenmaßnahmen der Thunderer-Besatzung nicht zu verzeichnen. (…)

#4
#5
#6
(…) Mit der zunehmend problematischer werdenden Ersatzteillage wurde der Betrieb der K49er schwierig aufrecht zu erhalten. Sukzessive wurden ab 2261 alle fünf Einheiten aus dem Flottendienst zurückgezogen und der Verwertung zugeführt. Eine Anschlussverwendung als Einsatzversorger, Stations- oder Wohnschiffe (Hulks) wurde zwar kurzzeitig in Betracht gezogen, aber bald verworfen. Die letzte Einheit – U.S.S. Devastation (NCC-1556) – wurde 2264 verschrottet. Die K49er gehört damit zu den kurzlebigsten Baumustern, die je in der Sternenflotte ihren Dienst versahen.“

#7
#8
#9
(D.P.)

Mittwoch, 8. Februar 2017

Schlüpfrig & obszön. [45]

Ganz passabel!
Ja. Passt schon. Und S.V. hat sich gefreut über Kugelschreiber, weißen und schwarzen Buntstift auf Pappe und alles verpackt in einer Neuinterpretation des Themas „Passepartout“. Denn nachdem der hier so Zeige- und Zeichenfreudige sich bei den Abmessungen der Vorzeichnung um etwa einen Zentimeter verplant hatte, reichte der Platz nicht aus, den das pappige Passepartout bot. Und statt alles nochmal auf Null zu stellen, wurde mittels Cutter passend gemacht, was nicht passte – eben das Passepartout. Insgesamt fällt das Motiv im Ergebnis so schön aus dem Rahmen und macht richtig was her. Passt also! 

Pi Pa Po!
(D.P.)