Mittwoch, 25. April 2018

Ausflüge in die Dreidimensionalität. [52]

Restefressen. (Vol.3)
Neues von der Resterampe und wieder nicht richtig fertig geworden…tss… faule Schlampe! Aber es war ja wieder nur so ein kreatives Strohfeuer, das kurz aufflammte, schnell brannte und wenigstens etwas Brauchbares in der Asche zurück ließ. Spaßig ist dabei – nebenher erwähnt – der Umstand, daß sich bisher scheinbar noch niemand die Mühe gemacht hat, das Vehikelchen zu gestalten, das wir heute hier sehen: die S.S. Columbia (NC-5940-1). Wer eingefleischt StarTrek® konsumiert hat und somit auch Kleinodien wie den allerersten prototypischen Pilotfilm „The Cage“/„Der Käfig“ von 1965 gesehen hat, dem wird tatsächlich aufgefallen sein, daß man eben das erwähnte und kurz auf einem Telex-Papierausdruck (!) mit Namen lesbare Schiffchen nie zu Gesicht bekam. Als Teil der Dramaturgie – vor Jahren abgestürzt, scheinbar Überlebende, Enterprise noch unter Cpt. Pike eilt zur Hilfe und gerät in die „Falle“ der Thalosianer – war eine konkrete Darstellung damals nicht nötig und wäre unterm Strich auch zu teuer gewesen. Aber warum sollte das Ding nicht Gestalt bekommen, auch wenn es rein spekulativ ist? Raum für Spekulationen sit genug, sodaß ich mich nach 2maligen Konsums eben jenes Pilotfilms (danke Tele5-Mediathek) ans Werk machte. 

„Sie haben aber dünne Füße, Fräulein!?“

Die Herangehensweise war relativ simpel. Erstmal kräftig nebenher auf Schmierzetteln rumgekritzelt, etwas Schokolade zwischendurch und kurz vor dem Zubettgehen dann der Geistesblitz: Irgendwas zwischen 40er-Jahre-Flash-Gordon-Raketenschiff-Nonsense-Design und nüchterner Funktionalität, gepaart mit runden Formen, gewürzt mit gewohnten Designelementen und alles kräftig durchgemischt. Riesengroß musste das Ding dann auch nicht werden, da es ja als eher kleines Forschungs-/Transportschiff beschrieben wurde. 
Herausgekommen ist dann ein vom Grundschema her einfach gehaltenes Objekt, das älter und weniger elegant als die originale Enterprise aussieht und entfernt etwas an ein Luftkissenfahrzeug erinnert. Darüber hinaus passt das Ergebnis besser in den im Pilotfilm beschriebenen Zeitrahmen, als all der Schwurbel, der seit 2009 postuliert wurde und viel zu unpassend und deplatziert wirkt – speziell, wenn ich an die unsäglich beschissene Discovery-Serie denke. Ich bin's zufrieden – und das Feuer war so schnell erloschen, wie es aufflammte. So schnell geht's eben manchmal… 

Dem Untergang geweiht…
Hintenrum ist auch schön.
Demnächst zu Gast bei Frauen, die androgyne Telepathen mit Männerstimmen spielen…
Untenrum eher unaufgeräumt.
(D.P.)

Mittwoch, 18. April 2018

Talentfreiheit. [44]

„Soll ich Ihnen das noch irgendwie einwickeln…?“
Ja, gern. Nehmen Sie einfach etwas von dem speckigen Packpapier. Das kann man ja immer mal wieder nochmal verwenden irgendwie… 

Gesichtslos aus der Masse der Gesichter…
Auch was Farbe betrifft: Halten Sie sich zurück!
…und Barbie trennte sich am Ende von Ken.
Blass ist nicht nur alles Theorie.
(D.P.)

Freitag, 13. April 2018

Talentfreiheit. [43]

So ein Schweinkram wieder…
…tja, ne?! Aber es ist im Original schön handgezeichnet und mittels Shotohopperei leidlich aufgehübscht. 

„Junge Frau, Sie sind aber schön schlank!“ – „Danke, aber ich habe nur Würmer!“
„Wat'n Wurm, wa?!“ – „Na Wattwurm, wa?!“
Wim, Wu(r)m und Wendelin.
(D.P.)

Montag, 9. April 2018

re:de:konstruktivismus

Knick in der Linse, wa?
„Oargh! Guck dich das ma an Muddi! Der Aldi is aber scheen jeworn, wahr?! Die ham abor och ewich dran rumjebaud un nu muss mar sich erschtema dran jewöhn … s'is ja och alles so unjewohnt hier! Wo stehn überhaubd de Jorken? Un Budder brauch'mer oh noch…“
Kryptischer Dank an XY für Bildmaterial und auch Dank all den Mundartkünstlern, die mir heute auf die Füße getreten sind beim Einkaufen. 
Das Nord-Süd-Gefälle sorgt immer wieder für Desorientierung.
Erzgebirgische Volkskunst – Tradition seit 1236.
„Kommste nei, kannste naus gucken!“
Segel fort…
An der Uferpromenade von Kötzschenbroda.
Neues aus dem Teilchen- und Strahlungsphysikalisches Forschungsinstitut Wölpern.
Komplett- oder Teilverlust – das ist hier die Frage.
10…9…8…7…6…5…4…3…2…1…START!
Die Präpostmoderne grüßt avantgardistisch in historisierender Weise…
(D.P.)