Dienstag, 22. Mai 2018

Talentfreiheit. [47]

Dies und das und jenes…
…und immer schön den Fokus verteilen auf mehrere Arbeiten. So auch bei diesem Kriekelkrakel. Die schlampig und schnell via Shotophop gepushte Bleistiftvorzeichnung hat auch schon seinen Reiz und jetzt steht die Frage im Raum: Wie damit weiter verfahren? Schwarzweiß-Linientechnik; wildes Schraffieren; mal mit buntstiftiger Farbe drauf rumkleistern; doch so lassen, wie es ist und ggf. noch etwas das Skizzenantlitz verstärken oder gleich in die Tonne…?! Antworten, Wünsche könnten in den Kommentarabschnitt unten reingetippt werden, sofern sich jemand dazu herabließe… 

Die Sanduhren ticken anders…

(D.P.)

Mittwoch, 16. Mai 2018

Ausflüge in die Dreidimensionalität. [53]

Restefressen (Vol. 4)
Rein in die Kartoffeln – raus aus die Kartoffeln. Irgendwie müssen manche Sachen erstmal ruhen, bis man den Reiz wiederentdeckt, der einen vormals äh…reizte. Naja. Zumindest geht es mir so, nachdem ich mit der Bearbeitung bzw. Aufbereitung der heute hier zum Restefressen präsentierten Objekte durch war – speziell das fast schon avantgardistisch wirkende zweite Kleingerät (4.2) hat irgendwie was ansich, was nach einer fortgesetzten Modelage schreit. 

Das „P“ in 4-Seitenansicht steht für Schema!
Kantegeben – nicht nur zu Himmelfahrt.
Klappofix!
Flug ins Blaue…
Blaue im Fliegen…
4.1
  • mal wieder StarTrek®-Kram… tja.
  • soll ein kantige Interpretation eines Shuttles sein, welches kurz vor der TNG-Ära verwendet worden sein wird (Futur 2!!!)
  • ist angelehnt an die Formgebung des schuhkistigen Typ-15-Shuttles
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Frisch aus dem Froebel-Baukasten.
Hintenrum schön rund und breit…
…und vorne spitzzüngig und markant.

4.2
  • Hach ja…in dunkler Farbe, alles in Grau und mit Schattenspiel hat das Teilschon eine nette Wirkung.
  • ich spiele tatsächlich mit dem Gedanken, das Ganze zu gegebener Zeit weiter zu bearbeiten, da noch Triebwerksauslässe, Details und anderer Firlefanz fehlen…
(D.P.)

Dienstag, 8. Mai 2018

Talentfreiheit. [46]

„Nu damid gann'ma nich ma nen Blum'dopp jewinn'…!“
Stimmt! Aber das ficht mich nicht an. Schon lange nicht mehr. Was allzu oft vernachlässigt wird in den Ausbildungs- und Studiengängen in künstlerischen bzw. kreativen Fächern: das Erlernen des Aushaltenkönnens von Frustration, Ablehnung und derber Verriss. Und wenn das andere nicht erledigen – der niedrigen Frequentierung dieser kümmerlichen Ecke im Netz geschuldet – muss man sich eben selber mal drum kümmern, um die Frustrationsschwelle zu erhöhen und gleichzeitig die Wahrnehmungsfähigkeit für tatsächlich echte und ernstgemeinte Lobe endgültig zu eliminieren.
In diesem selbstkritischen Sinne: „Nee, also echt ma… das sieht ja wieder scheiße aus, wa?! Wat solln das sein? Das kann doch weg…braucht doch kein Schwein…?!“

Lektion 1: Lautes Schweigen.
Lektion 2: Fragende Blicke zu den anderen Anwesenden.
Lektion 3: Das schniefende Ausatemgeräusch.
Lektion 4: Entsorgung des vermeintlichen Kunstwerks gemäß Abfallentsorgungsvorschrift.
(D.P.)

Donnerstag, 3. Mai 2018

Talentfreiheit. [45]

Heimwerken für Linkshänder…
Ich hab zwei linke Hände – gerade im handwerklichen Bereich. Soll ein Loch in die Wand gebohrt werden, kann das in garstigem Gezeter und finstrem Grim enden, wenn es – wie so oft – nicht so wird, wie ich es will. „Scheiß Wand, scheiß Bohrmaschine, scheiß Scheiße hier aber auch…“ tönt es dann laut durch die Butze. Immerhin kann ich einen Nagel gerade in die Wand hämmern, ohne mir die tumben Fingerlein zu breiigem Matsch zu klopfen. Immerhin etwas… 

1. Schritt: Bohrloch mit Bleistift markieren!
2. Schritt: Setzen Sie den Bohrer gerade und fest auf die Lochmarkierung!
3. Schritt: Drücken Sie den laufenden Bohrer mit konstantem Druck in die Wand.
4. Schritt: Nach erreichen der avisierten Bohrlochtiefe, ziehen Sie den Bohrer heraus.
(D.P.)